Bastian Pastewka

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Der deutsche Comedian Bastian Pastewka ist eine feste Größe in der Comedy-Szene und hat sich im Fernsehen wie auch im Kino etabliert. Neben seiner Arbeit als Komiker und als Schauspieler ist er ferner als Synchronsprecher wie auch als Hörbuchsprecher tätig.

Pastewka wird im April 1972 in Bochum geboren, wächst in Bonn auf, besucht dort das Gymnasium und erhält 1991 sein Abitur. Nachdem er seinen Zivildienst leistet, beginnt er 1992 Germanistik, Soziologie und Pädagogik zu studieren, allerdings schließt er dieses Studium nicht ab, sondern beendet es schon 1993. Heute lebt Bastian Pastewka mit seiner Partnerin in Köln und Berlin.

Bastian Pastewkas Comedy-Karriere beginnt 1992 mit der Gründung der „Comedy Crocodiles“ zusammen mit Bernhard Hoecker und Keirut Wenzel. Die Gruppe tritt in verschiedenen Theatern mit insgesamt drei Bühnenprogrammen in Köln und Bonn fünf Jahre lang auf, trennt sich dann aber im Jahre 1997.

Der Durchbruch gelingt Pastewka mit seinen TV-Auftritten in der Comedy-Sketch-Show „Die Wochenshow“ (1996-2001) und durch die Rollen, wie zum Beispiel die Figur des parodistischen Sex-Show-Moderators „Brisko Schneider“, die Rolle des „Ottmar Zittlau“ oder auch die des „Roseninders“, die er dort spielt, wird er populär. 1999 bekommt er mit der Rolle „Brisko Schneider“ eine eigene Comedy-Show „Briskos Jahrhundert Show,“ die in sechs Teilen im TV ausgestrahlt wird. Ferner entsteht in Zusammenarbeit mit Herbert Feuerstein die Sendung „Der Mann, der sich Brisko nannte“. 2004 tritt er mit seinen Comedy-Kollegen Ingolf Lück, Anke Engelke und Markus Maria Profitlich aus der „Wochenshow“ noch einmal in der Sendung „Die Wochenshow Spezial – 20 Jahre“ auf.

Doch Pastewka erscheint schon seit 1994 im Hörfunk und im Fernsehen in verschiedenen Comedy-Formaten oder Magazinen, beispielsweise in den Sendungen „U30,“ „Wichtig“ oder „Lollo Rosso“. Außerdem erhält er in den 1990er Jahren weitere diverse Gastauftritte in der „Harald Schmidt Show“, bei „Danke, Anke!“, bei „Sabine Christiansen“, bei „Zimmer frei“, „bei „Wetten, dass…?“ und vielen weiteren.

2001 ist Pastewkas Stimme für die Rolle „Paul Bommel“ im Zeichentrickfilm „Ottifanten“ neben Otto Waalkes zu hören. Als Synchronsprecher betätigt sich Pastewka außerdem 2002 in „Die Profis – Die nächste Generation“ und „Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden“ sowie 2001, 2003 und 2005 als „Stuart Little“ in den gleichnamigen Kinofilmen. 2005 und 2008 verleiht er „Melman“ in den beiden „Madagascar-Filmen“ wie auch in „Der kleine Eisbär 2“ (2005) und in „Bee Movie – Der Honigkomplott“ (2007) seine Stimme.

Pastewka ist auch in verschiedenen Hörspielen zu hören, wie beispielsweise in Jürgen von der Lippes Projekt „ Ja uff erstmal – Winnetou unter Geiern,“ als Gastrollensprecher in „Die drei Fragezeichen“ oder 2007 erstmals als Hörbuchsprecher in Wilhelm Buschs „Der lachende Pessimist“ oder Edgar Wallaces „Die Romanfabrik.“ 2009 folgen weitere Hörspielprojekte und diverse Lesereisen.

2003-2004 zeigt Pastewka in der pantomimischen Sketchshow „Ohne Worte“, dass er seine Stimme jedoch gar nicht benötigt um komisch zu sein. Die Sendung erhält 2005 den Bayerischen Fernsehpreis. 1999 wird Pastewka zudem als beliebtester deutscher Comedian in einer Umfrage für die Zeitschrift „TV Today“ gewählt und auch die „Wochenshow“ erhält in diesem Jahr die Auszeichnung als „Beste Show“ vom Deutschen Fernsehpreis. Bastian Pastewka wird folglich mit vielen weiteren Preisen geehrt, wie zum Beispiel als „Bester Komiker“ mit der Goldenen Kamera im Jahr 2000 wie auch mit dem Radio Regenbogen Award in der gleichen Kategorie. 2003 wird er vom Deutschen Comedy-Preis abermals als „Bester Comedian“ ausgezeichnet.

Doch Pastewka ist nicht nur im Theater oder im Fernsehen zu sehen, sondern ebenso auf der Kinoleinwand in den Edgar-Wallace-Parodien „Der Wixxer“ (2004) und „Neues vom Wixxer“ (2007). Erstmalig tritt er im Kinofilm „Das Wunder von Mâcon“ (1993) auf. 2001 erhält er eine Nebenrolle im Film „Der Zimmerspringbrunnen“ wie auch 2006 im Kinofilm „Reine Formsache.“

Pastewka wendet sich allerdings auch wieder der Bühne zu und führt von 2002-2004 mit Olli Dittrich das Comedy-Programm „Ein Abend mit Olli Dittrich und Bastian Pastewka“ auf. Gemeinsam mit Olli Dittrich, Susi Freese und Ralf Hartmann führt er in diesen Jahren musikalische Parodien verbunden mit seiner unverkennbaren Komik mit diesem „Quartett“ auf. 2006-2009 ist Pastewka dann abermals bundesweit auf Deutschlands Bühnen in der erfolgreichen Komödie „Männerhort“ neben Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Jürgen Tonkel zu sehen.

Zwischenzeitlich ist Pastewka allerdings immer noch regelmäßig in unzähligen Sendungen im Fernsehen präsent, unter anderem bei „TV Total“, „Das Amt“, „Wer wird Millionär“, „Bullyparade“, „Das Büro“, „Ladykracher“, „Anke Late Night“ oder „Genial Daneben.“

Pastewka integriert seit 2002 auch seine Leidenschaft fürs Reisen in seine Arbeit, wie zum Beispiel in den humorvollen Dokumentationen „Pastewka in Tunesien“, „Pastewka in Indien“ oder „Pastewka in Japan“. Von diesen Reisemagazinen folgen noch einige weitere, die Pastewka unter anderem nach Russland, Mexiko und in die Südsee führen. Auch diese Fernsehreihe wird für verschiedenste Preise nominiert.

Seit 2005 hat er seine eigene Fernsehshow „Pastewka,“ in der er einfach nur sich selbst spielt und die 2006 beim Deutschen Comedypreis als „Beste Comedyserie“ und beim Deutschen Fernsehpreis als „Beste Sitcom“ ausgezeichnet wird. Ebenso erhält die Show dreimal eine Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis. 2007 erscheint die dritte Staffel von „Pastewka“, die Parodie-Weihnachtssendung „Fröhliche Weihnachten – Weihnachten mit Wolfgang & Anneliese“ zusammen mit Komikerin Anke Engelke und im Folgejahr der Fernsehfilm „Zwei Weihnachtsmänner“ gemeinsam mit Christoph Maria Herbst. Auch der letztgenannte Film wird mit dem Deutschen Comedypreis als „Beste TV-Komödie“ ausgezeichnet. 2009 folgt schließlich die vierte Staffel von „Pastewka“ wie auch der zweite Teil von „Fröhliche Weihnachten – Weihnachten mit Wolfgang & Anneliese“. Der erste Teil dieser erfolgreichen Weihnachtsparodie erhält 2008 den Adolf-Grimme-Preis und den Deutschen Comedypreis und 2009 treten Pastewka und Engelke als „Wolfgang und Anneliese“ auch bei „Wetten, dass…?“ auf.

Bastian Pastewka weist demnach unzählige Projekte und breite Medienerfahrungen vor, er überzeugt mit seinem natürlichen Humor und ist aus der deutschen Comedy-Szene nicht mehr wegzudenken.

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