Dave Davis

Der deutsche Komiker, Kabarettist und Musiker Dave Davis wird am 30.1.1973 in Köln (Porz) geboren. Seine Eltern stammen aus Uganda, aber Davis lebt mit ihnen seither in Bonn. Nach der Schulzeit durchläuft Davis eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und er übt diesen Beruf auch 3 Jahre lang in Köln aus. Darin findet er allerdings nicht die Erfüllung seiner Lebensvorstellungen und so beginnt er zu studieren und absolviert dieses Studium mit dem „Bachelor in Recording Arts.“

Daraufhin betätigt er sich musikalisch, bringt sich selbst Gitarre und Klavier spielen bei – schließlich gibt es eine Zeit in der er Popstar werden will – und komponiert zwischenzeitlich Lieder und Klingeltöne. Zudem produziert er Hörbücher. Davis spielt sogar mit der Musikgruppe „3st“ als Vorband von den Boybands „N’Sync“ und den „Backstreet Boys.“

Dave Davis will sich aber all seine Träume erfüllen und er hat seine Wünsche auf einer Liste festgehalten. Neben den musikalischen, gehören zu diesen Lebensträumen sein schauspielerisches Talent und sein humorvolles Wesen auf der Bühne auszuleben und so lebt er auch diesen Wunsch aus und beginnt 2007 seine erfolgreiche Karriere als Comedian.

Dafür spielt Davis die Rolle von Motombo Umbokko, der aus einem erfundenen afrikanischen Land geflüchtete Toilettenmann, der bei McDonald’s arbeitet und dem die Abschiebung droht. Motombo Umbokkos fast schon tragisch-komische fiktive Geschichte ist neben sozialkritischen Anspielungen durch witzige Spielereien mit der deutschen Sprache und gespieltem deutsch-afrikanischen Akzent (er selbst spricht nämlich akzentfreies Deutsch) Teil seines Bühnenprogramms.

Dave Davis hat sein Publikum schnell überzeugt und genauso schnell erlangt er die Aufmerksamkeit der Medien und erhält einen Vertrag bei Brainpool Live Entertainment. Neben Bühnenauftritten folgen demnach umgehend Fernsehauftritte – 2008 bei „NightWash“, „Stefan Raabs TV Total“, „Cindy Marzahn und die jungen Wilden“ oder „Stratmanns Kneipentheater“ wie auch die ersten Auszeichnungen wie 2009 zweimalig den Prix Pantheon und den Publikumspreis bei Tegtmeiers Erben. Dave Davis wird zudem Teil des Pantheon-Quartetts, neben ihm besteht dieses aus Hans Holzbecher Massimo Tuveri und Tanja Haller.

Inzwischen ist Dave Davis als Motombo Umbokko seit 2009 – am 1.12.09 ist im Bonner Pantheon Erstaufführung – bundesweit mit seinem ersten Solo-Programm „Spaß um die Ecke“ auf deutschen Bühnen zu sehen, welches seit Ende 2010 ebenfalls als Live-CD erhältlich ist. Damit hat Davis mit seiner Komik, Kittel, Haube und Klobürste den Durchbruch geschafft, denn seine freudestrahlende, frische Art kommt bei den Zuschauern einfach gut an. 2010 bekommt Davis demzufolge weitere Auszeichnungen: den Comedypreis in der Kategorie „Bester Newcomer“ und den goldenen „Arsch mit Ohren“ in Koblenz beim Gauklerfest.

Die Rolle des Klomanns und der farbenfrohe Humor, die Dave Davis zum Besten gibt, spielt mit der Sprache und mit Klischees, die in allen Köpfen sind und so regt er zwar zum Nachdenken an, bleibt aber immer gut gelaunt, locker und entspannt und versteht es seinen Charme zu versprühen, so dass sein Publikum stets schmunzeln und ihn einfach nur lieben muss. Dave Davis versteht es messerscharf alltägliche Dinge auf den Punkt zu bringen – und das in verschiedensten Dialekten und mit einem kreativem sprachlichen Umgang und Wortwitz, denn er versteht die Wichtigkeit der deutschen Sprache, besonders im Hinblick auf den eigenen Migrationshintergrund. Dave Davis wirkt mit seinem Humor altbekannten hartnäckigen Stereotypen und Missverständnissen entgegen, indem er sein Publikum mit alltäglichen lustigen Geschichten aufklärt, belehrt und belustigt. Manchmal verspottet er auch ganz versteckt und unterschwellig, spielt geradezu mit dem Publikum und trifft dabei den Nagel immer auf den Kopf – gerade deshalb sind die Zuschauer begeistert von seinen Gedanken über sie, die er mit ihnen mit Offenheit und Heiterkeit teilt. Junge, Junge, der clevere, zungenfertige schwarze Bonner Comedian und Musiker hat’s scheinbar geschafft Träume wahr werden zu lassen und man sieht, dass es ihm wahnsinnigen Spaß macht und freut sich einfach mit ihm.

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