Dirk Bach

-> TICKETS

Dirk Bach erblickte im Jahr 1961 im Kölner Stadtteil Sülz das Licht der Welt und wurde bereits in Kindertagen mit dem „Theater-Virus“ infiziert. Als der Mann mit der auffällig geringen Körpergröße und dem kugelrunden Bauch seine erste Rolle in „Prometheus“ annahm, wechselte sein Berufswunsch vom Regisseur zum Schauspieler. Anstatt eine entsprechende Schauspielschule zu besuchen, entschied sich Bach allerdings Anfang der Achtziger für „Lehrjahre“ im Studententheater sowie in zahlreichen kleineren Bühnen-Arrangements.

In Oscar Wildes „Salome“ spielte Bach seine erste große Rolle und ging mit dem Theater „Passion“ auf Tournee und überzeugte u. a. bei Gastspielen in Amsterdam, London, New York und Wien. In dieser Zeit gelang Bach bereits der Durchbruch als Komödiant.

In der Zeit von 1984 bis 1986 stand der kahlköpfige Kölner über 300 Mal in der Inszenierung „Geierwally“ im Theater in der Filmdose auf der Bühne. Bis Mitte der Neunziger folgten Rollen wie beispielsweise „Was ihr wollt“ (Shakespeare) oder „Bürger Schippel“. Neben seinen humorvollen Auftritten konnte Bach sein Publikum auch mit ernsteren Rollen begeistern; von 1993 bis 1996 trat er im Ein-Mann-Stück „Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief“ auf.

2003 zog es Bach, der immer mal wieder auch singend auftritt, nach Berlin an das Theater am Kurfürstendamm, wo er beim Stück „Klassentreffen“ mitwirkte. Ein Jahr später agierte er als Erzähler in „Peter und der Wolf“ und spielte 2008 erfolgreich im Theaterstück „Sein oder Nichtsein“.

Neben seiner Haupttätigkeit als Theater-Schauspieler wechselte Bach, der hin und wieder auch seine Stimme als Sprecher „vermarktet“, zeitweilig ins Fernsehgeschäft: in Harpe Kerkelings „Kein Pardon“ (1992), in der Berliner Komödie „Popp dich schlank“ (2005) oder 2008 an der Seite von Christiane Neugebauer im Film „Treuepunkte“ bei ZDF.

Daneben überzeugte der stets schrill gekleidete Bach auch als Entertainer; beispielsweise mit seiner eigenen Show bei RTL, der „Dirk Bach Show“, die Anfang der Neunziger ausgestrahlt wurde. Es folgten u. a. die TV-Formate „Lukas“, „Hella und Dirk“ sowie „Frei Schnauze“. 2009 startete Bach die Personality-Show „Einfach Bach“ bei Sat 1. Darüber hinaus konnte er sich auch als Moderator zahlreicher Events und Galas einen Namen machen (z. B. beim Film- und Fernsehpreis, der Unicef-Gala oder bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“).

Mit seiner Vielschichtigkeit in den unterschiedlichen Genres, ergatterte Bach einige Preise und Nominierungen: Für „Lukas“ bekam er beispielsweise den Deutschen Comedypreis sowie die Goldene Kamera.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>