Eckart von Hirschhausen


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Er wird als der lustigste Arzt Deutschlands bezeichnet, und Dr. med. Eckart von Hirschhausen ist eben genau das – ein komischer Arzt. Er wird im August 1967 in Frankfurt am Main geboren und studiert zunächst Medizin in Berlin, Heidelberg und London, später dann Wissenschaftsjournalismus. Schon in der Studienzeit merkt er, dass ein wenig Spaß sein muss und man das Leben nicht zu ernst nehmen darf, und so tritt er schon während des Studiums unter anderem auch als Zauberkünstler auf. 1994 erhält er seinen Dr.-Titel, das darauf folgende wissenschaftsjournalistische Studium (1996-1997) schließt er allerdings nicht ab. Eine Zeitlang arbeitet er auch als Arzt im Bereich der Kinderneurologie, doch Hirschhausen entscheidet sich schließlich für die Bühne, denn auch hier kann er therapeutische Maßnahmen ergreifen und vermitteln.

Heute ist der in Berlin lebende Eckart von Hirschhausen ein erfolgreicher Moderator, Autor und Kabarettist, der eine hohe Medien- als auch Bühnenpräsenz vorweist, und er verbreitet mit seiner Arbeit Freude und Lebenslust. Mit Intelligenz und Humor schafft er es seine Botschaft – Lachen ist gesund – zu überbringen und lehrt seine Zuschauer wie sie glücklicher leben können.

Seit 1996 schreibt Eckart von Hirschhausen außerdem medizinische Artikel für Zeitschriften und Zeitungen, wie beispielsweise für den Tagesspiegel, Focus oder Stern. 1998-2003 moderiert er auch eine medizinische Sendung – „service: gesundheit“ – im TV. Als Künstler ist Eckart von Hirschhausen seit Mitte der 1990er Jahre auf Bühnen und in Fernsehsendungen unterwegs. Den ersten Fernsehauftritt erlebt er als Gast in Jürgen von der Lippes Sendung „Geld oder Liebe.“

1997 tritt er dann beim „Köln Comedy Festival“ auf und er beteiligt sich außerdem mit seinen einzigartigen Einfällen in Shows wie der „Knoff-Hoff-Show“ oder „7 Tage, 7 Köpfe.“ Inzwischen ist er öfters Gast in gängigen Comedy-Sendungen wie beim „Quatsch Comedy Club“, bei „Ottis Schlachthof“ oder bei „Schmidt und Pocher“. Seit 2009 ist er auch in der Talkshow „Tietjen und Hirschhausen“ sowie 2010 in der Sendung „Frag doch mal die Maus” im Fernsehen zu sehen.

Eckart von Hirschhausens Bühnenprogramme „Filetspitzen“ (2001), „Sprechstunde“ (2002), „Glücksbringer“ (2005) und „Liebesweise“ (2009) überzeugen tausende Fans, und auch seine Bücher „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” und „Glück kommt selten allein” bescheren ihm Popularität und Erfolg auf den Bestsellerlisten. Doch auch die Wissenschaft wird weiterhin von Hirschhausen verfolgt. 2004 erhält er im Wissenschaftsmagazin „W wie Wissen“ seine eigene Sparte „Dr. Hirschhausen will’s wissen“ und 2006 folgt dann „Hirschhausens WissensBisse.“ Er referiert außerdem Seminare und führt Kurse, wie zum Beispiel zum Thema „Führen und Präsentieren mit Humor“ oder allgemein zu Kommunikation und Management.

Für die CD zum Programm „Glücksbringer“ (2006) erhält Eckart von Hirschhausen die Goldene Schallplatte und auch für seine Arbeit als Sachbuchautor wird er ausgezeichnet. Neben vielen anderen Kleinkunstpreisen, wie beispielsweise auch den „RTL Comedy Cup,“ bekommt er 2008 den „Health Media Award“ für sein bei Langenscheidt erschienenes Wörterbuch „Arzt – Deutsch, Deutsch – Arzt.“

Insgesamt veröffentlicht Eckart von Hirschhausen sechs CDs, zwei DVDs und vier Bücher, die allesamt auf amüsante Weise eine Art Lebenshilfe bieten. 2008 gründet Hirschhausen nach seinem Grundprinzip eine eigene Stiftung – „Humor hilft heilen“ – mit dem Ziel mehr Fröhlichkeit in die medizinische Welt zu bringen. Des Weiteren wirbt er für die „Roten Nasen,“ die als Clowns in Krankenhäusern tätig sind.

Eckart von Hirschhausen verbindet Wissenschaft mit Komik und überträgt seinen medizinischen Hintergrund im Stil eines englischen Landarztes auf witzige und lockere Art in seinen Programmen. Es ist, als besuche man ihn in seiner Sprechstunde, wenn er seine Zuschauer mit seinem medizinischen Kabarett begeistert. Er ist der Arzt, dem die Leute vertrauen können, denn er deckt Hintergründe auf, belehrt, erklärt und ermuntert und wird dadurch zum humorvollen „Life-Coach,“ der einem die Angst vorm Arzt nimmt. Die beste Therapie ist eben immer noch das Lachen, und Dr. von Hirschhausen heilt die Seele wahrhaftig mit Humor.

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