Heinz Gröning – Der unglaubliche Heinz

Heinz Gröning, ein bundesweiter erfolgreicher Komiker, Musiker und Moderator, bekannt auch als „Der unglaubliche Heinz“, wurde am 18. November 1965 in Emmerich am Rhein geboren. Aufgewachsen ist er in dem kleinen Dorf Praest in der Nähe von Emmerich bei seinem Vater, der ebenfalls Heinz heißt und Lkw Fahrer war, und bei seiner Mutter Anne, die eine Kneipe führte.

Im Praester Kindergarten trat er 1971 bei der Abschlussfeier als Dirigent auf. Zur Schule ging Heinz Gröning erst in die Praester Grundschule und später dann aufs Hansa-Gymnasium. Neben Deutsch und Geschichte war vor allem Biologie sein Lieblingsfach. Die ersten Auftritte hatte Heinz mit Schülerbands, die auf von ihm selbst organisierten Schülerfesten auftraten. Den Namen für seine erste Band fanden sie auf Etiketten von Weinflaschen und lautete „Ausländisches Erzeugnis“. Damals machte die Band Punk, und zwar aus dem Grund, weil der Einzige, der wirklich sein Instrument beherrschte, Heinz selbst an seiner Gitarre war.

Im Jahre 1984 machte Heinz sein Abitur mit einem Notendurchschnitt von 2,1. Für die Abifeier schrieb er ein halbstündiges Theaterstück. Anschließend absolvierte er ein Jahr seinen Zivildienst im Willlikensoord, ein Altenzentrum in Emmerich. Nach diesem Jahr begann er sein Medizin-Studium in Köln. Neben dem Studium gründete er das Straßentheater „Nixwiehin“ und trat auf einer offenen Bühne in Köln auf. So verdiente sich Heinz ein wenig Geld nebenher. Als Arzt im Praktikum arbeitete er in der Pathologie und ging für ein halbes Jahr als Entwicklungshelfer nach Afrika. Dort erkannte er, dass seine Berufung nicht in der Medizin lag, sondern die Bühne war. Für ihn gehört Lachen zum Leben und er liebt am meisten die Liveauftritte.

Seine Leidenschaft ist es, Klassiker der deutschen Sprache in Witze zu verpacken. Heinz Gröning machte viele Jahre lang Straßentheater und ist seit 1993 bundesweit erfolgreich. Durch Auftritte bei Harald Schmidt, bei der RTL-Comedy Nacht, beim Quatsch Comedy Klub und bei EINS LIVE wurde er bekannt. Auch erlangte er große Bekanntheit als regelmäßiger Gast in der Sendung Night Wash im WDR Fernsehen, die er auch selbst moderierte.

2007 moderierte er die erste Staffel der Commedy-Talkrunde „u. A. w. g.“ (um Antwort wird gebeten) auf Comedy Central. In dieser Sendung sprach er mit vier Gästen über aktuelle Themen. Ab Mitte 2007 bis etwa Mai 2010 erfolgten im WDR Fernsehen 38 Folgen der Comedy-Reihe „Fun(k)haus“.

Im Jahre 2009 verband Heinz Gröning Klassisches mit Comedy in seinem Programm „Klassik meets Comedy“.

Am 23. Oktober 2007 bekam er im Kölner Coloneum den Deutschen Comedypreis 2007 verliehen.

Sein neustes Programm „Manche mögen’s Heinz“ begeistert wieder das gesamte Publikum.

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