Ingo Appelt

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Ingo Appelt ist bekannt als der Bösewicht mit der außergewöhnlichen Frisur unter deutschen Komikern, der die Geschlechter gern gnadenlos aufs Korn nimmt. Sein schwarzer Humor und seine Parodien (z.B. von Rudolf Sharping, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, oder Helmut Kohl) sind generell beliebt, auch wenn er manchmal unter die Gürtellinie geht. Manche mögen ihn für geschmacklos halten, wenn er seinen Trieben freien Lauf lässt, doch geistlos ist er sicherlich nicht, denn hinter dem harten Kerl steckt ein schlaues Köpfchen. Ingo Appelt spricht das aus, was die meisten nur denken, er veräppelt die Leute gern, ist frech und wenn auch nicht immer politisch korrekt dennoch politisch.

Ingo Appelt wird im April 1967 in Essen geboren, erhält seinen Hauptschulabschluss, beginnt 1982 eine Ausbildung zum Maschinenschlosser und arbeitet zunächst bei Siemens. Der Vater von drei Kindern lebt heute mit seiner Familie in Nordrhein-Westfalen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Durch sein gewerkschaftliches Interesse und die Belustigung seiner Kollegen kommt es 1989 zu seinem ersten Auftritt bei der Jugendkonferenz der IG Metall.

Der politisch linksorientierte (SPD) Appelt ist fortwährend politisch aktiv, leistet 1991 seinen Zivildienst und in den 1990er Jahren folgen schon die ersten Tourneen: „Heiter Be-Sinnlich“, „Wir sterben und Sie machen Witze“, und „Der Abräumer“. Als er 1993 als der „Newcomer“ beim „Köln Comedy Festival“ erscheint, knüpft Appelt dort nützliche Kontakte und ist seitdem offiziell Komiker und Kabarettist.

Seit 1994 ist Ingo Appelt dann auch im Fernsehen zu sehen. Bekannt geworden ist er durch nachfolgende Gastauftritte im „Quatsch Comedy Club“, bei „RTL Samstag Nacht“, bei „Late Night mit Thomas Gottschalk“, in der „RTL Nachtshow“, bei „7 Tage, 7 Köpfe“ oder in der „Harald Schmidt Show“ sowie in vielen weiteren bekannten Comedy Formaten.
1998 moderiert Ingo Appelt die Fernsehgala des „Köln Comedy Festival“ und 1999 folgt die Echo Verleihung, und der Auftritt mit Marius Müller-Westernhagen führt ihn zum Star-Status. Populär bei seinen Fans ist auch Ingo Appelts „Wet Side Tour“ (1999-2000).

Im Jahr 2000 hat Appelt zunächst seine eigene Fernsehsendung – „Die Ingo Appelt Show,“ die jedoch aus verschiedenen Gründen frühzeitig abgesetzt wird. Dadurch kann sich Appelt danach im Fernsehen erst mal eine Weile nicht wieder sehen lassen. So macht er 2001 erst mal „Babypause“ und startet 2002-2003 mit seiner „Superstar-Tournee“ wieder voll durch. Außerdem zeigt er abermals politisches Engagement beim Wahlkampf für Sigmar Gabriel.

2002 ist Ingo Appelt schließlich doch wieder überall im TV zu sehen – z.B. bei Thomas Gottschalk in „Wetten, dass…?!“, bei „Johannes B. Kerner“, bei „Genial daneben“, bei „Olm“, bei „Zimmer frei“ oder bei Jürgen von der Lippes Jahresrückblick „Wer zuletzt lacht“. 2004 folgt die nächste Tournee mit dem Programm „Superstar“, wie auch weitere zahlreiche Fernsehauftritte in anderen Comedy-Shows wie etwa „Ottis Schlachthof“ oder Stefan Raabs „TV Total“.

2005 geht Appelt mit dem Programm „Retter der Nation“ auf Tour und 2006 wird er Moderator der RTL-Comedy-Sendung „Freitag Nacht News,“ doch auch diese Show bringt nicht genügend Quoten und wird ebenfalls nach ein paar Monaten wieder abgesetzt. 2007 ist Ingo Appelt Gastgeber der Comedy Sendung „u.A.w.g. – um Antwort wird gebeten“ des Senders Comedy Central, in der verschiedene Comedians und Kabarretisten in einer Talkrunde diverse Themen diskutieren. 2010 ist er zudem Moderator der Comedy-Show „Comedystars live“.

Ingo Appelt produziert insgesamt 6 Bühnenshows und 4 CDs von denen die ersten beiden für den Echo nominiert werden: „Der Abräumer“ (1997), „Feuchte Seite“ (1998), „Superstar“ (2003) und „Männer muss man schlagen“ (2008). Letzteres Programm erscheint im gleichen Jahr auch als Buch und als Hörbuch und wird 2009 von Ingo Appelt fortgeführt. In diesem Jahr ist er auch im Kinofilm „Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film“ zu sehen.

Ingo Appelts Comedy-Karriere geht mal bergauf und mal bergab, aber er bleibt legendär und immer in Bewegung. Der „Retter der Nation“ will immer noch mehr verändern und tut dies auf seine politisch satirisch direkte und unverkennbare Art.

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