Jörg Knör

Jörg Knör, ein deutscher Komiker und Parodist, wurde am 17. Juli 1959 in Wuppertal geboren. Er ist ein Zwilling und erblickte 10 Minuten vor seinem Bruder Jens das Licht der Welt. Schon in seiner Kindheit bastelte Jörg aus Schuhkartons kleine Kulissen, um darin mit Gummitierchen Shows nachzuspielen.

Später in der Schule spielte er gern den Clown und machte auf den Toiletten die Stimmen von Helmut Schmidt und Franz Josef Strauß nach. Dem Hausmeister ging das so auf dem Nerv, dass er eines Tages ihn einfach auf der Toilette einschloss. Was ihn allerdings nicht darin hinderte, seiner Begabung weiter nachzugehen.

1975 trat Jörg Knör mit 15 Jahren in der erfolgreichsten Spielshow auf. Er war damals jüngster Kandidat in der Sendung von Rudi Carrell „Am laufenden Band“. Zurück in der Schule wollten die Klassenkameraden wissen, wie es war. Da machte Jörg so täuschend echt Rudi nach, dass die Klasse lachen musste und applaudierte. So wurde Rudi Carrell sein Vorbild. Er fing an nachzuspielen, was ihn begeisterte und gründete mit Schulkameraden ein Schüler – Kabarett. So erhoffte er sich den Durchbruch.

Mit gerade 17 Jahren wurde Jörg Knör 1977 jüngster Fernsehansager im WDR. Er führte dort durchs Vorabendprogramm. Und bereits ein Jahr später moderierte er im ZDF täglich das Ferienmagazin.

1981 überzeugte er dann im ARD Talentschuppen, eine Nachwuchssendung, mit Parodien von Carell, Brandt und Strauß. Er erhielt anschließend zahlreiche Auftrittsangebote. Seine Sicherheit wuchs genauso wie sein Repertoire. So war er dann 1985 Gast bei „Verstehen Sie Spaß“ und „Der große Preis“. Dort verlieh er sieben Jahre lang den beiden von Loriot geschaffenen Zeichentrickfiguren Wum und Wendelin seine Stimme.

Im Jahre 1988 produzierte Jörg Knör seine eigene Fernsehshow selbst, die One-Man-Show, die im ZDF ausgestrahlt wurde.

Seinen größten Erfolg hatte er 1990/1991 bei RTL in der Comedy – Sendung „7 Tage, 7 Köpfe“, wofür er den Fernsehpreis Bambi erhielt. In dieser von Jürgen Busse geführten Sendung saß er als siebter Kopf unter anderem auch neben seinem Vorbild Rudi Carell.

Sein musikalisches Talent konnte er voll unter Beweis stellen, als er 2002/2003 seine eigene Band gründete, die „Royal Bastards“.

Aktuell präsentiert Jörg Knör „Alles nur Show“, in dem er sein ganzes Können zeigt: Parodie, Komik, Musik und sogar blitzschnelle Karikaturen, was ihn wiederum mit Loriot verbindet. Er kennt da keine Gnade, egal wer sich gerade blamiert, sei es einer der Politiker, Sänger, Sportler oder Moderatoren. Jörg parodiert sie alle und dabei kehrt er nichts unterm Teppich. Durch seine Spontanität schafft er es das Publikum zwei Stunden lang zu begeistern.

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