Marek Fis

Marek Fis ist der erste und bislang einzige Standup-Comedian mit polnischen Wurzeln auf Deutschlands Comedybühnen. Geboren wird der Sohn der Fleischereifachverkäuferin Ludmira und des Holzfällers Edek am 15. Februar 1984 in Slupsk, Polen. Dort verlebte er mit ihnen und seinem Bruder Wladek seine Kindheit und Jugend, bis er im Alter von 14 Jahren seine jetzige Ehefrau Rosetta kennen lernt. In seinem Beruf als Arbeiter des ortsansässigen Automobilimporteurs Piotrek´s Autos kann er nur wenig Freude und Erfolg im Job verbuchen. Aus diesem Grund beschließen beide, ihr Glück in Deutschland zu versuchen.

Ihr dortiger erster Wohnort ist die Stadt Müllrose in Brandenburg. Seine Frau verdient Geld als Spargelstecherin, Marek lernt binnen kürzester Zeit die ostdeutsche Sprache und legt damit die ersten Meilensteine für seine spätere Karriere, denn selbstverständlich bleibt auch das Erlernen der Polenwitze nicht aus, die ihn später mit allen dazugehörigen Klischees zu einer nationalen Berühmtheit der deutschen Comedyszene verhelfen würde. Nach der Wende entscheidet sich das junge Ehepaar zu einem Umzug in die Hauptstadt Berlin. Dort erblickt wenig später die gemeinsame Tochter Agnieszka – Josephine das Licht der Welt.

2003 wird Marek Fis von Jean Cheval als Comedian unter Vertrag genommen. Seine erste Bühnenerfahrung verbucht Fis mit seinem Programm „Du auch!“ in einem Berliner Seniorenheim. Cheval vermittelt Fis weitere Auftritte in sämtlichen Clubs Deutschlands. Doch der große Erfolg bleibt aus und Unstimmigkeiten mit Cheval bewegen Marek dazu, es auf eigene Faust als Comedian zu versuchen und so trennen sich fortan ihre gemeinsamen Wege. Diese Entscheidung sollte ihn später mit dem großen Durchbruch als hoffnungsvoller Nachwuchs des deutschen Comedy belohnen.

Im Jahr 2006 gewinnt Marek Fis beim Talentwettbewerb des Quatsch Comedy Club den zweiten Platz. Es folgen weitere Auftritte in namenhaften TV – Shows wie unter anderem TV total, der Oliver Pocher Show oder Nightwash. Sein Erfolg in Deutschland reicht über die Grenzen hinaus. Auch in seinem Heimatland wird man auf den Comedystar aus Polen, der auf Deutschlands Bühnen zu Hause ist. aufmerksam und lädt ihn zu den dortigen TV Sendern ein.

Seine Tour mit den Kollegen des Quatsch Comedy Clubs startet er 2008 unter Leitung von Klaus – Jürgen Deuser. Im darauffolgenden September tritt er bei dem „Großen Kleinkunstfestival der Wühlmäuse“ auf. Im Oktober 2010 führt er ein Interview mit der politischen Größe Gregor Gysi, das im Berliner Kurier veröffentlicht wird.

In der Fernsehsendung Fun Club tritt der Pole mit dem unverkennbaren Akzent in seiner typischen grauen Jogginghose und dem roten „Polska“ T – shirt als Ensemblepartner neben dem Comedian Abdelkarim auf.
2011 ist er im Januar bei der internationalen Kabarett- und Comedy-Show Baustelle Deutschland und im Mai in der Sendung ALFONS zu Gast. Neben seinen Bühnenshows der Tourneen quer durch Deutschland tritt Marek Fis immer wieder beim Quatsch Comedy Club auf.

Mit seinen Programmen „Natürlich Fis“ und „Ostblocklatino – Ein Pole legal in Deutschland“ werden Themen wie seine Ehe und sein Alltag, Geburtsland und Wahlheimat, aber auch Promis und Politiker gründlich durch den Kakao gezogen. Mit seinem spontanen Humor gelingt es ihm spielerisch, das Publikum
in seine Shows miteinzubeziehen und die Kritiker von sich zu begeistern.

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