Frank Lüdecke

Der Kabarettist, Autor, Regisseur und Schauspieler wurde am 11. März 1961 in Berlin Charlottenburg geboren. Sein Abitur absolvierte er an der Wald-Oberschule und studierte danach an der Freien Universität Berlin Germanistik und Geschichte. Nach dem Abschluss war er zwei Jahre für den Berliner Tagesspiegel als Fernsehkritiker beschäftigt.

Zusammenarbeit mit Dieter Hallervorden

Schon 1991 ging der mit der Kabarettistengruppe Phrasenmäher erfolgreich auf Tour. Richtig bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Dieter Hallervorden bei Spott Light und Zebralla. Bedeutend wirkte er beim Düsseldorfer Kommödchen mit, er verfasste und spielte das Programm „Faire Verlierer“. Lüdecke konnte seine glänzende Solokarriere danach beginnen. Für „die Verteidigung der Sittsamkeit“ erhielt er den begehrten Kabarettpreis Salzburger Stier. In seiner neuen Schaffensphase folgten Programme wie „Nullblicker“, „Bilanz“ und „Elite für alle“. Lüdecke trat häufig in Dänemark, Italien und der Schweiz auf. Sein ruf als Kabarettist reichte so weit über die Landesgrenze hinaus.

Ottis Schlachthof und andere Auftritte

2008 wurde er mit dem „Gaul von Niedersachsen“ ausgezeichnet und 2009 mit dem deutschen Kabarett Preis. Bereits seit 2004 trat Lüdecke regelmäßig in der ZDF Serie Scheibenwischer auf. Weitere Erfolge hatte Lüdecke im Fernsehen durch Auftritte bei „Nachtspitzen“ und „Ottis Schlachthof“.

Distel und Wühlmäuse

Von 2006 bis 2008 war Lüdecke künstlerischer Leiter der Distel. Er selbst spielte hauptsächlich bei den Berlinern Wühlmäusen als Solokünstler. Für das Schlossparktheater schrieb er sein Stück „Zebralla“ zum Bühnenstück um. Das erfolgreiche Bühnenstück wird nun auch auf anderen deutschen Kabarettbühnen aufgeführt. 2011 schrieb Lüdecke ein neues Stück: „die Kunst des Nehmens“. Es wird in Kopenhagen aufgeführt.

Preise

Lüdecke war in den Jahren seines Schaffens äußerst erfolgreich und konnte einige namhafte Preise für seine Werke entgegen nehmen. So erhielt er 1994 den Förderpreis Deutscher Kabarettpreis. Im gleichen Jahr wurden ihm der Mindener Stichling und der AZ Stern des Jahres verliehen. 2009 und 2010 wurde ihm der Deutsche Kabarettpreis und der Bayerische Kabarettpreis verliehen. Beides waren die Hauptpreise. Genauso erhielt er 2011 den Deutschen Kleinkunstpreis. Lüdecke hat ein umfangreiches Potential und immer neue kreative Ideen für seine Solokarriere. Erst 1961 geboren wird er der Kabarettbühne noch lange erhalten bleiben. Seit 1999 lebt Lüdecke mit seiner Frau und seinen vier Kindern in der Umgebung von Berlin. Dort hat er auch nach wie vor seinen Hauptwirkungskreis.

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