Gaby Decker

Gabi Decker ist gleichermaßen als Schreiberin für Gags und Sketche, Sängerin, Moderatorin und Kabarettistin tätig. Im Bereich Kabarett schlüpft sie bevorzugt in verschiedene Rollen, die bestimmte Frauentypen darstellen. Dabei führt sie ihrem Publikum auch gern gewisse Vorurteile und Klischees vor Augen. Außerdem parodiert sie auch berühmte Künstler wie Tina Turner oder Milva. Die erfolgreichsten Figuren hat sie 2010 in ihrem Programm „Das Beste – Zugabi“ zusammengefasst. Neben ihrer Karriere hat Gabi Decker auch die Schirmherrschaft der Schwulenberatung Berlin übernommen.

Gaby Decker – Biografisches

Gabi Decker wurde am 5. Juli 1956 in Ratingen geboren, wuchs aber dann in der kleinen Gemeinde Bokensdorf in Niedersachsen auf. Nach der Schulzeit begann sie zunächst eine Ausbildung zur Bauzeichnerin in Wolfsburg, die sie jedoch abbrach. Sie zog dann nach Braunschweig und versuchte es mit einer Lehre zur Reisebürokauffrau, doch offensichtlich war das auch nicht das Richtige und so ging sie 1981 nach Berlin. Dort jobbte sie, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, unter anderem als Zimmermädchen, Gesellschaftsdame und Kellnerin und trat nebenher in verschiedenen Bars als Jazz-Sängerin auf. 1983 und 1984 veröffentlichte sie insgesamt drei Singles, die jedoch ohne Erfolg blieben. 1985 begann sie als Radiomoderatorin für den Sender Freies Berlin zu arbeiten und war bundesweit in der Sendung ARD-Nachtexpress zu hören. Daneben schrieb sie auch Gags und Sketche für Mike Krüger, Hans Werner Olm und Gerd Dudenhöffer. Mit Hans Werner Olm trat sie im Jahr 2000 mit dem Programm „Paare zum Liebhaben“ zusammen auf.

Ihr erstes Solo-Programm als Kabarettistin präsentierte Gabi Decker 1994. Es hieß „Ich wär so gerne Chauvinist“ und hatte in Berlin Premiere. Im Fernsehen war sie zum ersten Mal 1998 zu sehen. Damals bestritt sie zusammen mit Isabell Varell die Comedy Show „Varell und Decker“, deren sechs Folgen im ZDF liefen und für die Gabi Decker einen Teil der Sketche selbst geschrieben hatte. Darauf folgten Auftritte in anderen Comedy Shows wie dem Quatsch Comedy Club oder den Mitternachtsspitzen. Regelmäßig war sie von 2001 bis 2007 in der Sendung „Blond am Freitag“ im ZDF zu sehen. Daneben war sie aber auch weiterhin im Hintergrund tätig und schrieb neben Sketchen zusammen mit dem Regisseur und Autor Rudi Bergmann das Drehbuch für die ARD-Familienserie „Die Bögers“. Ihr handwerkliches Können und ihre Kreativität zeigte sie 2007 jeweils sonntags in der Heimwerkerrubrik des ZDF-Fernsehgartens. Doch auch musikalisch war sie weiterhin aktiv. Ihr Musikprogramm „liederlich“, das sie selbst geschrieben hatte, präsentierte sie zunächst mit ihrer Band „das heitere Geräuscheraten“ bei den Wühlmäusen, später wurde sie dabei von der ZDF-Fernsehgarten-Band begleitet. Darauf folgten bis heute weitere Solo-Programme als Kabarettistin und auch im Fernsehen ist sie in verschiedenen Sendungen zu sehen.

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