Romy Haag

Romy Haag ist eine Frau, die auf ein wahrhaft buntes Leben zurückblicken kann. Nicht umsonst ist sie heute eine der wohl schillerndsten Persönlichkeiten im „German Show-Bizz“.

Ob sie wohl damals, im Circus Strassburger, wo einst ihre berufliche Karriere ihren Anfang nahm, ahnte, wie weit es sie eines Tages nach oben hin „katapultieren“ würde?

Der richtige Name Romy Haags ist Edouard Frans Verbaarsschott. Unter diesem wurde der heutige Star am 1. Januar 1951 in den Niederlanden (Scheveningen) geboren. In jedem Fall stand dieser Tag offenbar unter einem sehr guten Stern, denn Romy Haag entwickelte sich wahrlich zu einem echten „Tausendsassa“. Schließlich hat sich die transsexuelle, ehemalige Nachtclub-Inhaberin bis heute zu einer bekannten Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin etabliert. Mit viel Charme und Witz versteht sie es immer wieder, sich selbst auf der Bühne zu „erfinden“ und immer neu zu „inszenieren“. Und so war sie zum einen in Berlin, in New York, in Den Haag und in vielen anderen Metropolen dieser Welt zu Hause.

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Wie es das Schicksal wollte, lernte sie ausgerechnet in den Vereinigten Staaten von Amerika ihre erste große Liebe kennen. Ein Deutscher, zu dem sie eine wirklich innige Verbundenheit spürte. (Auch mit David Bowie wird ihr eine heiße und innige Liebesaffaire nachgesagt. Wegen ihr soll er gar seinen Wohnort gewechselt haben.) Nur wenig später, nachdem sie den Berliner kennen- und lieben lernte, gründete sie den Club „Chez Romy Haag“, was in gewisser Weise eine Revolution im Nachtleben der 1970er Jahre war. Etwas derartig Schillerndes und Prunkvolles gab es zu der Zeit wohl noch nicht. Mit jeder Menge Kreativität, Phantasie und Glamour machte sich dieser Club somit weithin einen Namen. Selbst Freddie Mercury, die Stones und andere Weltstars gaben sich in ihrer Location geradezu die Klinke in die Hand.

Nachdem sie ihren Nachtclub etwa neun Jahre lang mit einem schier einzigartigen Erfolg geführt und weithin bekanntgemacht hatte, verkaufte sie ihn, um die Welt zu entdecken. Ihre abwechslungsreichen Soloprogramme sowie viele weitere künstlerische Highlights wurden sogar von Kritikern immer wieder in den höchsten Tönen gelobt. Als sie ihr 50. Bühnenjubiläum feierte, begeisterte sie ihre Fans mit einem neuen, hochinteressanten Programm: „Everybody knows“. Ebenfalls „erlebenswert“ sind auch ihre CD „Moving on“ oder ihre sage und schreibe 26 Filme (zum Beispiel „Mascara“) sowie ihre herausragende Interpretation von Bertolt Brecht, für die sie 1997 gar mit dem Jackie O-Music Award ausgezeichnet wurde.

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