Urban Priol

Der vielfach ausgezeichnete und hochbegabte Kabarettist Urban Priol ist bekannt für seine satirischen Jahresrückblicke „Tilt“ (seit 2003) und seine genialen, teils spöttischen Kommentierungen zu politischen und medienrelevanten Themen. Er wirkt immer etwas wie ein verrückter Professor wenn er im fränkischen Dialekt über den alltäglichen Wahnsinn wettert, besonders durch seine physische Erscheinung: runde Brillengläser, farbenfrohe Hemden, Halbglatze und hoch stehende zerzauste Haare. Urban Priol bietet seinen Zuschauern intellektuelles und ironisches Kabarett vom Feinsten durch seine scharfen und auf den Punkt gebrachten gesellschaftlichen Betrachtungen und politischen Parodien.

Urban Priol erblickt im Mai 1961 in Aschaffenburg das Licht der Welt und macht dort im Alter von 19 Jahren im Jahre 1980 sein Abitur. Danach beginnt er in Würzburg auf Lehramt Englisch, Russisch und Geschichte zu studieren, führt dieses Studium jedoch nicht zu Ende.

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Bereits 1982 steht Urban Priol erstmals auf der Bühne, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem „Bockshorn Ensemble“. In dieser Gemeinschaft entsteht zum Beispiel 1988 das Programm „ Sodumm und Camorra“ und 1990 das Programm „Trendzeichen D“. In den 1990ern steht Urban Priol mit Andreas Giebel auf der Bühne mit den Programmen „Gehn tut alles“ (1992) und „Mehr untenrum!“ (1994).

1988 gründet und leitet Urban Priol zudem in Obernburg am Main sein eigenes Kabaretttheater namens „Kochsmühle“. Genau zehn Jahre später entsteht sein zweites Theater in Aschaffenburg, der „Hofgarten“, dessen Inhaber er nach wie vor ist und in dem er regelmäßig auftritt.

Schon 1986 bekommt er seine erste Kabarettauszeichnung, nämlich „Das Passauer Scharfrichterbeil.“ Neben vielen weiteren Kleinkunstpreisen erhält Urban Priol im Jahr 2000 für seine Arbeit den Deutschen Kleinkunstpreis, 2002 den Deutschen Kabarettpreis, 2003 den Bayerischen Kabarettpreis, 2007 den Deutschen Fernsehpreis im Bereich „Beste Comedy“ und 2009 den Kulturpreis seiner Heimatstadt Aschaffenburg.

Solo ist Urban Priol erstmals 1995 mit seinem Programm „Köpfe im Kopf“ auf der Bühne zu sehen. Im darauf folgenden Jahr folgt das zweite Soloprogramm „Kwittung, bitte“ 1998 erscheint das dritte mit dem Titel „Stimmt so“ und 2001 steht Urban Priol mit seinem vierten Programm Alles muss raus! auf deutschen Kleinkunstbühnen. Das Programm „Täglich frisch“ von 2003 erscheint wie alle seine Programme auch als Live-CD und 2006 entsteht das nächste Programm „Tür zu“, von dem abermals eine Live-Aufnahme aus seinem Hofgarten-Theater in Aschaffenburg auf CD erhältlich ist. Wer von Urban Priols witziger und spritziger Art einfach nicht genug kriegen kann, hat seit 2009 die Möglichkeit sich gleich vier seiner Soloprogramme auf einmal anzuhören in „Urban Priol – Die Box“.

2008 veröffentlicht Urban Priol außerdem sein erstes Buch „Hirn ist aus“. Von den Programmen „Tilt! – Der Jahresrückblick“ sind ebenfalls Live-Aufzeichnungen wie auch eine Kompilation der Jahre 2005-2008 auf DVD erhältlich.

2010-2011 ist Urban Priol mit seinem brandaktuellen Kabarettprogramm „Wie im Film“ auf Tournee. Daneben tritt er außerdem wieder live mit „Tilt!- Der Jahresrückblick“ auf.

Im Fernsehen hat Urban Priol ebenfalls einiges zu bieten. In seiner ersten eigenen Kabarettsendung „Alles muss raus“ (2003-2007) zeigt er Auszüge aus seinen Bühnenprogrammen, bietet anderen Kabarettisten und Comedians Gastauftritte und kommentiert wie immer aktuelle gesellschaftliche und politische Geschehnisse. Ferner ist Urban Priol auch in Comedy- und Kabarettsendungen wie „Scheibenwischer“, „Mitternachtsspitzen“, „Ottis Schlachthof“ oder „Genial daneben“ zu Gast. 2006 wird ein Teil seines Programms „Täglich frisch“ in der Show „Sommersolo“ gesendet und im gleichen Jahr tritt Urban Priol auch in Johannes B. Kerners „Menschen 2006“ mit einem seiner humorvollen Jahresrückblicke auf. Im darauf folgenden Jahr ist er außerdem Gast in Thomas Gottschalks Show „Wetten, dass…?“

Urban Priol tritt nun seit 2007 in der kabarettistischen Sendung „Neues aus der Anstalt“ mit seinem Kollegen Georg Schramm und anderen renommierten Comedians und Kabarettisten auf. 2007 wird diese politische Kabarettsendung mit dem Deutschen Fernsehpreis als „Beste Comedy“ ausgezeichnet.

Der scharfsinnige, politische Kabarettist und Satiriker versteht es auf wunderbare Weise die Welt zu erklären und sich darüber aufzuregen. Mit Verstand, Humor und ein wenig Zynismus stellt er seinen Zuschauern die chaotische, absurde und augenblickliche Realität dar.

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