Willy Astor

Willy Astor ist ein wahrer Wortkünstler und als musikalischer Kabarettist schon seit über 20 Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs. Er ist kreativ, wandelbar, philosophisch und musikalisch – kurz, ein vielseitiges Talent. Die unvergleichlichen Ideen sprudeln scheinbar unaufhörlich aus ihm heraus.

Wilhelm Astor wird am 6.9.1961 in München geboren. Der bayerische Künstler hat zwei Geschwister und wünscht sich in seiner Jugend Fußballer zu werden. Willy Astor wächst in Bayern auf, besucht dort bis 1976 die Hauptschule und schließt dann 1980 eine Lehre als Werkzeugmacher bei BMW ab.

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Sein musikalisches Interesse entwickelt sich schon in jungen Jahren, denn mit 14 lernt er Akkordeon und mit 18 Gitarre zu spielen. 1983 beginnt er Lieder und Texte zu verfassen und aufzuführen und entscheidet sich schließlich endgültig für den Beruf des Kabarettisten. Willy Astors erste Programme („Lieder, Nonsens, Instrumentals“, „Oamoi neidabt glangt“ und „Merci Mausi“) waren leider weniger erfolgreich (dies war auch in der Zeit vor dem Comedy Boom), und so gibt er nebenbei noch Gitarrenunterricht um zu überleben. Seit den 1990er Jahren erlangt er allmählich größeren Bekanntheitsgrad, insbesondere durch seine Wortspielereien, mit denen er ganze Geschichten erzählt und adaptiert (z.B. „Radkäppchen und der böse Golf“). Ähnliche künstlerisch sprachliche Geschicklichkeit wendet Willy Astor auch in seiner Musik an.

Willy Astor ist hauptsächlich auf Kleinkunstbühnen zu finden, aber er begeistert seine Fans auch durch Auftritte in Funk und Fernsehen und seine Arbeit als Autor. Im Radio betreibt Willy Astor beispielsweise von 1990-1999 die Comedy-Show „Die Feuchtgrubers“ bei Antenne Bayern und ist in „Willys Wortstudio“ bei Bayern 3 wöchentlich zu hören. Anfang der 1990er folgen auch erste TV-Auftritte und 1996 dann „Die Willy Astor Show“ mit Günther Grünwald, die jedoch abgesetzt wird. Seit 1999 ist Willy Astor öfters als Gast bei „7 Tage, 7 Köpfe“ oder auch bei „Ottis Schlachthof“ zu sehen.

Willy Astor ist seit Mitte der 1990er auch musikalisch erfolgreich aktiv und unterwegs. Er komponiert Gitarrenmusik, auch ohne Text, und hat inzwischen 4 CDs produziert. Seine Musik zeigt zum Teil seine ruhigeren „Saiten“, hier finden sich zum Beispiel Balladen und Akustik-Stücke für die Gitarre. Doch Willy Astor hat viele Facetten. Im Jahr 1998 co-komponiert er die Hymne des FC Bayern München „Stern des Südens“, ein weiteres Beispiel seiner Vielseitigkeit, wie auch seine Auftritte mit Badesalz oder PUR.

Willy Astor ist Wortakrobat, Liedermacher, Kabarettist, Philosoph, Dichter, Musiker und Komponist. Er verbindet die verschiedensten Elemente miteinander, verdreht oder schöpft neue Worte und Begriffe und der Titel seines ersten Programms „Lieder, Nonsens, Instrumentals“ ist wohl der Inbegriff seiner Kleinkunst.

1994 erhält Willy Astor seinen ersten Kleinkunstpreis als Anerkennung für seine künstlerische Tätigkeit. 2001 bekommt er außerdem den Kabarett-Musikpreis des Bayerischen Kabarettpreises und 2002 den Jury-Preis beim Großen Kleinkunstfestival. 1987-2008 hat er 17 Kabarett-Programme (eine Auswahl seiner Solo-Programme: „Astorlavista Baby“, „Der Schatz im Silbensee“, „Scherz-Spezial-Dragees“)
 produziert, des Weiteren 1988-2009 12 musikalische CDs (z.B. „Tonjuwelen“) und ferner erscheint jeweils 2006 und 2007 ein Buch von ihm.

Er mag zwar nicht so bekannt sein wie manch anderer Comedy-Star, aber Willy Astors cleverer Humor kommt an und man sollte ihn auf keinen Fall verpassen, wenn man niveauvolle Unterhaltung genießt und sich einfach mal kaputt lachen will.

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