Potsdam: Johann König live Karten – Bühne, Programm, Tick-Kauf

Johann König in Potsdam: September 2014 – im Nikolaisaal mit dem Programm „Feuer im Haus ist teuer, geh raus!“ – live auf der Bühne zu sehen.

Johann König tauchte Ende des letzten Jahrtausends wie aus dem Nichts auf und wurde bald schon als bester Nachwuchskomiker gefeiert. Gastauftritte in der Harald Schmidt Show und dem Quatsch Comedy Club machten ihn schnell einem breiten Publikum bekannt. „Feuer im Haus ist teuer, geh raus!“ ist bereits sein fünftes Solo-Programm, mit dem er durch Deutschland tourt. Am 24.09.2014 wird er im Nikolaisaal im Stadtzentrum von Potsdam live zu erleben sein.

Johann König – Ein extrovertierter Autist

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Johann König wurde am 21. Juni 1972 in Soest geboren und heißt eigentlich Johannes Köhn. Er machte zunächst in Lippstadt eine Ausbildung als Kinderkrankenpfleger und studierte anschließend an der Deutschen Sporthochschule und an der Heilpädagogischen Fakultät in Köln, um Sportlehrer zu werden. Parallel hatte er 1997 erstmals einen öffentlichen Auftritt als Komiker, dem in den kommenden Jahren regelmäßige Auftritte unter den Namen Johann König und Johann Köhnich folgten. Ende 1999 führte er sein erstes Soloprogramm unter dem Titel „Alles Spekulatur!“ auf.

Anfang 2001 ging er auf Deutschland-Tour und erhielt den Deutschen Comedypreis, 2002 folgte der Bayrische Kabarettpreis. Als er 2003 sein zweites Programm startete, war er bereits durch diverse Fernsehauftritte bekannt. 2006 ging er mit dem dritten Programm „Johann König Eskaliert“ auf Tour und veröffentlichte sein erstes Buch „Gestammelte Werke“. Pro7 strahlte 2007 sein Soloprogramm in zwei Teilen aus. 2009 startete das vierte Programm „Total Bock auf Remmi Demmi!“. Mit den Singles „Mein Veedel“ und „Ich hab Burn-out“ gab sich Johann König auch musikalisch.

Der „dritte Nikolaisaal“ in Potsdam – historisch und hochmodern

Am 24.09.2014 bringt Johann König seine Tour nach Potsdam, wo er im Nikolaisaal gastiert. 1909 wurde hier ein Gemeindezentrum der St. Nikolai-Gemeinde errichtet, die dem Saal ihren Namen gab. 1934 wurde ein deutlich größerer Bau an derselben Stelle errichtet, der eine hervorragende Akustik hatte. Im Krieg 1945 durch einen Luftangriff schwer beschädigt, setzte sich der Landessender Potsdam für den Wiederaufbau ein und nutzte den Nikolaisaal als Sendesaal. Bis 1958 waren hier renommierte Künstler zu Gast, doch verfiel das Gebäude mehr und mehr.

Nach der Wende konnte ein Wiederaufbau realisiert werden. 2000 eröffnete der „dritte Nikolaisaal“, den der französische Architekt Rudy Ricciotti in verschiedenen Stilen verwirklicht hat, die historische Bauteile mit modernster Ausstattung kombinieren. Der Große Saal bietet Platz für 685 Besucher. Die Sitzreihen sind großzügig angelegt und bieten viel Beinfreiheit und gute Sicht. Vom Hauptbahnhof Potsdam erreicht man den Nikolaisaal mit vielen Buslinien und drei Tramlinien, die binnen weniger Minuten die Haltestelle Platz der Einheit erreichen. Parkplätze direkt am Nikolaisaal gibt es nicht, aber in der Nähe befinden sich Parkhäuser am Neuen Markt und am Platz der Einheit.

Spiel mit dem Publikum

Auf der Bühne fühlt sich Johann König nach eigener Aussage wohler als vor der Kamera. Wenn er mit brüchiger Stimme Wortakrobatik betreibt, schelmisch grinst oder nervös wirkt, dann ist der nächste Lacher nicht weit. Das neue Programm hat mehr Tempo als von Johann König gewohnt und in seiner Live-Show baut Johann König das Publikum mehr ein, als es bei Fernsehsendungen möglich ist.